Nicht nur für Allergiker eine Gesundheitsgefahr: Staubige Luft in geschlossenen Räumen

Hausstaub und Feinstaub belasten die Atmung. Vor allem im Sommer oder wenn es wenig regnet, ist die Atemluft sehr trocken. In geschlossenen Innenräumen kann es im Winter vermehrt zu einer Austrocknung der Luft kommen, wenn starkes Heizen die Feuchtigkeit in der Raumluft verdampfen lässt. Bei trockener oder stark staubbelasteter Luft kommt es zu häufigem Husten, bei Allergikern ist auch eine Rötung der Augen möglich oder ein Verstopfen der Nase. Allergien gegen Hausstaub sind weit verbreitet, allein bei 40% der jungen Menschen im Alter zwischen 3 und 17 Jahren sind Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Staub ärztlich dokumentiert.

Was ist Feinstaub und wodurch unterscheidet er sich vom herkömmlichen Hausstaub?

Die Feinstaubkonzentration wird in PM gemessen, was auf die englische Benennung „Particulate Matter“ zurückgeht. Feinstaub entsteht größtenteils natürlich und kann mit dem Wind weite Strecken zurücklegen. Brennende Wälder aber auch die natürliche Verdunstung des Meeres gelten als Produzenten für Feinstäube ebenso wie Vulkane. Autos ohne Katalysator pusten zusätzlichen Feinstaub in die Luft, der in Verbindung mit Kohlenwasserstoff, der nachgewiesenermaßen krebserregend ist, oder wenn sich Schwermetalle an die Staubpartikel heften, wird die Atmung besonders beeinträchtigt. Stäube der Größe PM 2,5 und kleiner gelangen beim Einatmen sehr tief in die Lunge und lagern sich dort auf den Lungenbläschen an. Es kommt zum Hustenreiz, der aber meist auch nicht alle Verunreinigungen entfernt.

Warum ist Staub in der Lunge gefährlich?

Da die winzig kleinen Staubpartikel in etwa so groß wie Bakterien und Viren sind, rufen Sie im menschlichen Körper eine ähnliche Reaktion hervor. Das Abwehrsystem läuft, nicht nur bei Allergikern an und schützt sich gegen die Eindringlinge. Durch diese Überreaktion des Körpers kann es auf Dauer zu einem Entstehen von Lungenkrebs kommen. Eine Kontraktion der Bronchien ist für allem für Asthmatiker belastend, bei Ihnen kommt es zu einer Anfallshäufung, wenn sie staubige Luft einatmen. Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2014 kommt es durch Luftverschmutzung in Zusammenhang mit Feinstaub und Stickstoffoxiden jährlich zu 50.000 Todesfällen allein in Deutschland. Es ist bei den Untersuchungen ebenfalls aufgefallen, dass das Risiko eines Herzinfarkts deutlich steigen kann, wenn Mensch verstaubter Luft über einen langen Zeitraum ausgesetzt sind. Dabei ist es nicht relevant, ob sich große oder kleinen Mengen Feinstaubpartikel in der Atemluft befinden, auch eine geringe Staubkonzentration ruft bereits Gesundheitsschäden hervor.

Wie können Sie sich zu Hause vor Feinstaub schützen?

Eine regelmäßige Reinigung der Wohnung und der Teppiche ist für Allergiker unerlässlich. In einem Teppich sammelt sich jede Menge Staub an, besser ist es in manchen Fällen, keinen zu verlegen oder einen vorhandenen Teppich durch einen leicht zu reinigenden Bodenbelag zu ersetzen. Wer nicht jeden Tag putzen möchte, kann sich einen smarten Staubsauger-Roboter zulegen. Diese kleinen Staubsauger reinigen ganz allein die Böden, auch in den Ecken hinterlassen Sie keinen Staub. Wer auf Hausstaub sensibel reagiert, kann den handlichen und stromsparenden Saugroboter den ganzen Tag lang betreiben. Wer die Böden besonders rein putzen lassen möchte, kann einen Saugroboter mit Wischfunktion kaufen. Über Google Home lassen sich die kleinen Haushaltshelfer spielend per Spracheingabe programmieren, es kann für jede Etage oder teilweise sogar jeden Raum eine individuelle Einstellung vorgenommen werden.

Hausstaubmilben belasten die Gesundheit

Ein weiterer Schädling für die Atmung sind winzig kleine Spinnentiere, die erst unter dem Mikroskop sichtbar werden. Die Hausstaubmilbe ernährt sich auch von kleinsten Schüppchen menschlicher Haut und lebt besonders gerne in Federkopfkissen, Matratzen und überall, wo es staubig ist. Auf den Kot der Hausstaubmilbe reagieren manche Menschen allergisch, in diesem Fall sollte auf besondere Sauberkeit geachtet werden, das Bettzeug muss regelmäßig gewaschen werden – am besten mit Temperaturen ab 60°C. Außerdem ist es vonnöten, die Matratze in wiederkehrenden Abständen auszuwechseln. Meist ist es nicht möglich, in Matratzen lebende Hausstaubmilben zuverlässig zu entfernen und dauerhaft loszuwerden.

Pollen und andere allergene Mikropartikel in der Luft

Mit einem Saugroboter gehen Sie zuverlässig gegen alle Verunreinigungen vor, die auf den Boden fallen. Sie können Ihren Saugroboter auch über das Bett fahren lassen und dort Milben aufnehmen lassen. Kommt es im Frühjahr zur allgemeinen Pflanzenblüte, können Blütenpollen die Lebensqualität von Allergikern stark beeinträchtigen. Auch hier schafft ein Saugroboter zuverlässig Abhilfe gegen auf den Boden fallende Mikropartikel. Um die Raumluft selbst zu reinigen, stehen Luftfiltersysteme zur Verfügung.

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