Gesundheit in der Stadt

In diesem Artikel beziehe ich mich auf die Studie „Zukunft des Wohnens“ aus dem Jahr 2013. Es geht dabei um die Lebensqualität für Stadtbewohner. Die Schaffung eines gesunden und nachhaltigen Lebensraumes wird in den kommenden Jahrzehnte zu einer Herausforderung.

Städte definieren sich nicht nur ausschließlich durch Architektur oder Infrastruktur. Sehr wichtige Punkte sind auch die ausreichende städtische Bepflanzung, dem Stadtgrün und die Pflege von Gewässern. Diese Punkte können eine enorme Steigerung der Lebensenergie schaffen.

Die Anpassung der Städte an die rapide wachsenden Bevölkerungsstruktur beginnt bereits bei der Infrastruktur und in den Wohnformen. Künftig wird aber die Stärkung eines gesamtgesundheitlichen Ansatzes dazu führen, dass inter- und transdisziplinäre Ansätze der Stadtforschung im Bereich von Umwelt und Gesundheit diskutiert werden und hieraus neue Konzepte entwickelt werden.

Zugleich müssen auch die menschlichen Bedürfnisse gedeckt werden: Eine Stadt sollte Anreize bieten, Erholung, Arbeit, Rückzug und Identifikationsmöglichkeiten. Der Lebensraum muss zu einem Umfeld werden, welches seinen Bürgern (Lebens-)Energie gibt, anstatt sie aufzusaugen.

Neudefinition der „grünen Stadt“

Amerikanische städtespezifische Projekte wie das „Designing healthy communities“ fokussieren sich auf neue Maßnahmen und psychologische Strategien, damit Menschen sich deutlich wohler fühlen, sich gesünder ernähren wollen und um den Sport wieder in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. Seit langem werden wieder Sportplätze im öffentlichen Raum gefördert.

Damals wurde wenig Wert darauf gelegt, dass der öffentliche Raum ansprechend gestaltet wird und gewisse Sicherheit bietet. Dabei ist dieser Punkt sehr wichtig für seine Aneignung des Raus. Das „National Institute of Health“ hat einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und einem sozial schwachen Viertel festgestellt.

Die Begründung ist einleuchtend: Wenn bereits Gehwege oder ganze Parks ungepflegt wirken und keine Sicherheit bieten, dann hält sich niemand wirklich gerne auf der Straße auf. So kommt es zu einem Bewegungsmangel als direkte Folge.

Die Metapher der „grünen Stadt“ wird in diesem Zusammenhang neu interpretiert. Städte sollen künftig zwei Eigenschaften vereinen: Sie sollen gesund und naturnah sein. Neben den stadtplanerischen Ansätzen spielt hier auch eine „Graswurzelbewegung“ im wahrsten Sinne des Wortes eine elementare Rolle.

In unseren Gärten gibt es auch eine unzureichende Biodiversität. Dazu ist es gekommen durch eine industrielle, monokulturlastigen Landwirtschaft mit sehr hohem Chemieeinsatz. Die Stadt-Gärtner sollen mehr auf den Einsatz von Dünger verzichten und auf organischen Abfall zurückgreifen, welcher in den Städten dieser Welt in hohen Mengen verfügbar ist.

Das Thema Stadtgesundheit ist im Plan noch sehr neu. Designer und Architekten werden in den nächsten Jahrzehnten deutlich enger Zusammenarbeiten um die Stadt im zweifachen Sinne gesünder und grüner zu gestalten.

Die Landeshauptstadt München hat ein Problem

Die Stadt München hat ein großes Problem mit der Verkehrsdichte und folglich auch mit einer hohen Parkdichte. Wer Büro mieten München bei Google sucht, der stößt zugleich auch auf Staumeldungen. Ein Büro in München zu finden ist bereits eine Herausforderung. Jeder sollte sich dessen bewusst sein und sich über die jeweilige Verkehrsdichte im jeweiligen Stadtteil Gedanken machen.

Zudem sollte die Stadt München auch „grüner“ werden. Wer die Vororte von München besucht, der stößt auf Betonbauten, große Mauern und nur wenig gepflegte Parks. In den kommenden Jahren, sollten sich die Stadtplaner Gedanken darüber machen, wie die Stadt zum Wohle der Bürger verbessert werden könnte.

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